Umwelt-Peers – Verbesserung der Umweltbildung in Neukölln


Das Projekt zielt auf eine Verbesserung des Zugangs zu Umweltbildung für unterschiedliche Communitys durch einen niedrigschwelligen Ansatz und Nutzung von Umwelt-Peers ab.

Diese wird in den Förderkulissen des Aktionsraums Nord-Neukölln sowie des QM-Gebietes Lipschitzallee/Gropiusstadt umgesetzt werden.

Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022

Ausgangssituation

Ziel dieses Netzwerkfondsprojektes ist es, die Bildungsinfrastruktur im Bereich der Umweltbildung zu verbessern, indem der Zugang zu Umweltbildungsangeboten in Neukölln-Nord deutlich vereinfacht wird. Als einer der Gründe für das im Aktionsraum Neukölln-Nord bestehende Umweltschutz- und Abfallproblem wurde der mangelnde Zugang der Bevölkerung zu Umweltbildungsangeboten identifiziert. Es besteht hier ein besonderes öffentliches Interesse die Umweltbildung – auch in Hinblick auf anknüpfende Themen wie den Klimaschutz durch Ressourcenschonung – zu
verbessern.

Trotz der bisherigen Bemühungen im Bezirk (3-Säulen-Modell gegen den Müll), das
Müllaufkommen zu reduzieren und die Neuköllnerinnen für Umweltschutz, Ressourcenschonung und Abfallbeseitigung zu sensibilisieren, ist dies bisher nur teilweise gelungen. Ein Hauptgrund hierfür ist das Wissensdefizit, welches in der Bevölkerung herrscht. Viele Neuköllnerinnen sind sich nicht der schädigenden Wirkung ihres Handelns bewusst.

Genau an diesem Punkt setzen viele Umweltbildungsangebote an und möchten die Menschen nicht nur aktivieren, sondern auch aufzeigen, wie sie das Gelernte in die Praxis umsetzen können. Oftmals erreichen diese Projekte jedoch nicht ausreichend denjenigen, die tatsächlich erreicht werden sollen – gerade wenn die Bildungsangebote bei den Trägerinnen vor Ort stattfinden. Nicht alle der Bildungs-Referentinnen in diesem Bereich haben einen Zugang zu bestimmten „Communities“. Ganz im Sinne des Ansatzes des Netzwerkfonds möchte das Bezirksamt Neukölln das als sehr wirkungsvoll erachtete Konzept „Stadtteilmütter“ – der Peer-Ansatz auf Augenhöhe – auch auf den Bereich der Umweltbildung in Nord-Neukölln zu übertragen.

Zielgruppen

  • Vertreter/innen unterschiedlicher Communitys für die Qualifizierung zu Umwelt-Peers
  • Eltern (Hauptfokus) und Kinder (Kita/Grundschul-Alter)
  • Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen, Lehrkräfte, weiteres Personal in Kitas, Familienzentren, Kindereinrichtungen
  • Akteur/innen im Umweltbildungsbereich

Gefördert durch
Die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen der Zukunftsinitiative Stadtteil, Programm Soziale Stadt